197 | Der Weg zur mentalen Revolution: “Tue, was du liebst” reicht nicht (1/2) - Steffen Kirchner

Shownotes

In dieser Doppelfolge haben wir wieder einen spannenden Gast für euch: Steffen Kirchner! Der Bestseller-Autor ist einer der gefragtesten Motivationstrainer und Vortragsredner Deutschlands. Heute gibt er uns Einblick in die “Mentale Revolution”.

“Mentale Revolution”, so heißt auch Steffens neustes Buch. Für ihn hat das Thema eine besondere Bedeutung: Obwohl der Mensch es geschafft hat, den größten Wohlstand zu erreichen, den die Menschheit jemals hatte, ist er nicht wirklich glücklicher geworden. Als hätten wir uns im Außen verändert, aber verpasst, im Inneren mitzuwachsen. Doch um nachhaltig etwas zu verändern, muss man erst sein Denken verändern. In seinem Buch beschreibt Steffen sechs ganz konkrete Punkte, wie wir dieses Denken verändern dürfen, damit wir die Möglichkeit haben, ein besseres Verhalten an den Tag zu legen.

Im ersten Teil der Doppelfolge gibt Steffen uns einen Einblick, warum “Tue, was du liebst” zu kurz gedacht ist. Er selbst hat die Erfahrung gemacht, dass seine Liebe zum Tennissport ihn zwar bis in die Bundesliga bringen konnte, für eine Profikarriere hätte es aber niemals gereicht, weil der Sinn fehlte. Doch wie findet man den Sinn?

Steffen: “Den Sinn kann man nicht finden. (…) Sinn ist immer schon da, es geht um die Erkenntnis, das Annehmen und Empfangen. Das ist kein willentlicher Prozess, das ist wie Licht einschalten. Es spielt keine Rolle, wie lange der Raum davor dunkel war. Wenn du weißt, wie man das Licht anschaltet, dann ist da halt Licht.”

Außerdem erfahren wir einiges über Steffens Weg zum Sinn und wie er schließlich der wurde, der er heute ist. Einen wichtigen Tipp hat er uns schon verraten: “Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung”. An diesem abgedroschenen Sprichwort ist tatsächlich etwas dran, denn wir beschäftigen uns zu wenig mit uns selber. Wenn wir nicht wissen, was unsere Stärken sind, heißt das nicht, dass wir keine haben. Wir haben sie nur noch nicht entdeckt. Das zu erkennen und sich dann eben mehr mit sich zu beschäftigen, das ist der Weg zur Besserung.

Im zweiten Teil der Doppelfolge gibt Steffen uns eine Basis für den Weg zur mentalen Revolution:

  1. Gewinnmaximierung in allen Bereichen auch immer kritisch betrachten (weg vom Maximieren eines Nutzens hin zum Optimieren der Wertschöpfung)
  2. Unser Fokus muss auch mal wegswitchen von der Gefühls- und Ergebnisorientierung, hin zu mehr Lern- und Entwicklungsanspruch
  3. Leichtigkeit im Leben erreicht man durch die Definition seines Seins. Wenn man das weiß, kann man den Prozess gestalten, damit dieses Sein auch zum Vorschein kommt. Wichtig: Leben findet jetzt schon statt, nicht irgendwann in der Zukunft.
  4. Durch das Prinzip der Addition hat der Mensch zwar so viel Wohlstand wie noch nie erreicht, er ist aber auch so krank wie noch nie. Das Geheimnis des Lebens liegt in der Subtraktion, deshalb ist Corona auch eine Chance: Man lernt, loszulassen.
  5. Durch neue Reize entsteht Wachstum. Neue Reize sorgen zudem für eine bessere mentale und körperliche Gesundheit. Immer dasselbe und zu viel von allem kann zum Burnout führen, ein regelmäßiges “Training” wie beim Sport lässt die mentale Fitness wachsen und stärker werden.

Du möchtest mehr über Steffen und sein neues Buch erfahren? Dann schau hier vorbei:

www.steffenkirchner.de

Dort findest du auch alle Infos zu seinem Podcast.

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